Beitragsbild Einkaufaktuell vs Direktverteilung

Drei Gründe warum Einkaufaktuell einer Direktverteilung unterlegen ist

Update: Wir streiken nicht!

Seit Januar 2015 gilt der flächendeckende Mindestlohn. Seit Januar 2015 sind die Löhne gestiegen. Das ist gut und richtig. Dies führt jedoch auch dazu, dass die Haushaltsdirektverteilung im Preis gestiegen ist. Bereits Ende 2014 war damit absehbar, dass einige Unternehmen sich dazu entscheiden ihre Werbemittel in der Einkaufaktuell der Deutschen Post zu platzieren. Für die Deutsche Post gilt der Mindestlohn bereits länger als für die Zustellbranche, was bedeutet, dass die Post ihren 1000er Preis beibehalten oder, mit steigender Kundenzahl, sogar senken konnte. Klingt nach einem glücklichen Zufall und einer Erfolgsgeschichte für Einkaufaktuell - das muss man neidlos anerkennen. Warum die Direktverteilung jedoch trotzdem ihren Stellenwert hat und warum sie sogar überlegen sein kann, soll dieser Beitrag kurz erläutern.

1. Einkaufaktuell Zustellgebiete lückenhaft

Einkaufaktuell kann und wird nur in Ballungsgebieten zugestellt. Das heißt, dass Einkaufaktuell nicht flächendeckend im Bundesgebiet zugestellt werden kann. Besonders in Gebieten in Mecklenburg-Vorpommerns, Sachsen-Anhalts, Sachsen und Thüringens landet die Tüte damit nicht im Briefkasten des potenziellen Kunden. Hier zeigt sich die Stärke einer Direktverteilung, die sich über die Jahre ihre eigenen, von der Post unabhängigen, Strukturen aufgebaut hat, um auch in diesen Gebieten Ihre Werbung in den Briefkasten zu bringen.

Direktverteilung W+V

Direktverteilung W+V (Quelle: Openstreetmap.org)

Einkauf Aktuell

Einkaufaktuell Verteilgebiete (Bild: Deutsche Post AG)

2. Einkaufaktuell wird immer dicker

Einkaufaktuell lockt nun mit günstigen 1000er Preisen viele Unternehmen in die Tüte. Die Folge ist, dass die Tüte immer dicker wird. Eine Stichprobe in Hamburg ergab, dass diese nun mit 1,5 cm Dicke bereits einem IKEA Katalog entspricht. Bei solchem Ausmaß sollte man sich überlegen, ob die Werbewirksamkeit, die man sich mit der Post erhofft überhaupt noch erreicht wird oder ob das Prospekt nicht außerhalb der Tüte mehr Beachtung finden würde? Etwas Gutes hat das Ganze ja. Wenn die Plastiktüte weiter anwächst, dann wird die Post wohl bald zu Gunsten der Stabilität, auf die kritisierte Plastiktüte verzichten.

3. Einkaufaktuell wird nur am Wochenende zugestellt

Die zunehmende Anzahl an Prospekten in Einkaufaktuell könnte so manchem Marketing-Menschen bereits ein Dorn im Auge sein. Die Tatsache, dass Einkaufaktuell jedoch nur am Samstag zugestellt werden kann, macht es nicht unbedingt leichter, sich von den anderen 20 Unternehmen in der Tüte abzuheben. Die Haushaltsdirektwerbung ist im Hinblick auf den Zustelltag dagegen unabhängig. Möchte man also der überfüllten Tüte entfliehen, würde sich eine Wochenmitte-Verteilung anbieten.

Haushaltsdirektwerbung hat weiter ihre Daseinsberechtigung

Bei aller Kritik ist und bleibt Einkaufaktuell ein Qualitätsprodukt der Deutschen Post. Die Direktverteilung hat jedoch unabhängig davon Ihre Daseins-Berechtigung in der Mediaplanung und sollte auch in Zukunft eine Rolle spielen. Eine qualitativ hochwertige Prospektzustellung in der Haushaltswerbung ist außerdem nicht so viel teurer geworden als von vielen erwartet und variiert stark mit dem gewünschten Gebiet.

Sie benötigen Unterstützung in Ihrer Mediaplanung und einen starken Partner für die Haushaltsdirektwerbung? Sie würden sich gerne ein Vergleichsangebot einholen? Dann kontaktieren Sie uns!

Posted in Haushaltswerbung and tagged , , , , .